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confero GmbH & Co KG
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EMIR - European Market Infrastructure Regulation

Der G-20 Gipfel vom September 2009 hat Reaktion auf die Finanzkrise gefordert, das bis „spätestens Ende 2012 standardisierte OTC-Derivatekontrakte über zentrale Kontrahenten abgewickelt und soweit möglich über Börsen oder elektronische Handelsplattformen gehandelt werden sollen“.
Dies erfordert von den Marktteilnehmern eine Überprüfung der Geschäftspolitik und eine Anpassung von Prozessen und IT-Strukturen.
Die Anforderungen aus EMIR müssen ab 2013 umgesetzt werden.

Ziele

• Systemstabilisierung des Derivatemarkts
• Regulatorischer Zwang zur verstärkten Abwicklung von Derivateschäften über einen CCP
• Erhöhung der Transparenz in Bezug auf Preise und systemrelevante Positionen einzelner Marktteilnehmer
• Verbesserung der Abwicklungseffizienz
• Verminderung von operationellen Risiken und Ausfallrisiken

Wesentliche Anforderungen

Clearing
Das Clearing von definierten Derivaten erfolgt über einen CCP
• Festlegung einer Clearingschwelle, ab der die Nutzung eines CCP zwingend wird
• Höhere Eigenkapitalunterlegung von bilateral abgewickelten Geschäfte

Transaktionsregister (Repository Trade)
• Melde-/Registrierungspflicht für alle Derivatgeschäfte (inkl. „listed derivates“) an ein Transaktionsregister spätestens einen Arbeitstag nach Abschluss einer Transaktion

Die wichtigsten Auswirkungen in Kürze

• Transformation von OTC-Derivaten in bereits etablierte Abwicklungsstrukturen
• Lasten-/Risikoverteilung auf Marktebene über mehrere CCPs zur Vermeidung von Klumpenrisiken
• Erhöhung der Prozesskomplexitäten (z.B. unterschiedliche Abwicklung über CCP bzw. bilateral, Umstrukturierung von Buchungs- und Reportingprozessen)
• Allokation von Ressourcen als Reaktion auf die erweiterte regulatorische Anforderungen
• Unterschiedliche Preispolitik für CCP- und bilateral abgewickelte Kontrakte aufgrund differenzierter Kostenstrukturen
• Bindung von Liquidität (z.B. Beitrag zum Clearingfonds, Margining) und Eigenkapital (Unterlegung von bilateral abzuwickelnden Kontrakten)

Unser Angebot

• Analyse der potenziellen Auswirkungen auf relevante Prozesse und Systeme
• Auf der Grundlage von institutsspezifischen Geschäfts- und Prozessmodellen und unter Einbeziehung der strategischen Ausrichtung erfolgt die Dokumentation der Anforderungen
• Erstellung eines Umsetzungsplanes für die Implementierung der technischen und organisatorischen Änderungen zur Umsetzung der EMIR-Anforderungen

Ergebnisse der Auswirkungsanalyse

  • Liste der betroffenen Anwendungen
  • Auswirkungen pro System, systembezogener Handlungsbedarf
  • Identifizierung von Gaps
  • Projektplan mit Deadlines

Ihr Nutzen

  • Schnelle Transparenz über die Auswirkungen von EMIR auf alle Unternehmensbereiche
  • Fundierte Beratung durch Kombination von Fachwissen (Vertrieb, Handel und Abwicklung, Kundenbetreuung)
  • Methodenkompetenz (Auswirkungsanalyse, Sourcing) Umsetzungsfähigkeit (Prozesse, Systeme, Schnittstellen)
  • Sicherheit durch eine fundierte Umsetzungsplanung
  • Sicherstellung der Umsetzung durch Einbindung von Best Practice